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1. Kennenlernen Im Erstgespräch werden der Ablauf, die Stellung des Mediators und die Regeln verdeutlicht: Es gilt, den anderen ausreden zu lassen und nicht beleidigend zu werden. 2. Ruhig zuhören In Phase zwei stellen die Kontrahenten ihre Sichtweisen dar. Unbedingt nötig: Einer hört dem anderen geduldig zu. 3. Konfliktanalyse In Phase drei wird der Konflikt erhellt. Interessen –und Gefühle– werden herausgearbeitet. 4. Lösungskonzepte In der vierten Phase erarbeiten die Streitparteien eine Vielzahl von potentiellen Lösungsmöglichkeiten. 5. Lösungserarbeitung In der Phase fünf wird unter Berücksichtigung der jeweiligen Interessen eine Lösung herausgearbeitet, die beiden Seiten den größtmöglichen Gewinn beschert. 6. Ergebnis Die vereinbarte Lösung wird schriftlich festgehalten und von beiden Seiten unterzeichnet. Sie kann sogar notariell beurkundet und als vollstreckbarer Vertrag gestaltet werden. Einige Monate später folgt meist ein Nachgespräch, um die dauerhafte Haltbarkeit des neuen Friedens zu prüfen. Die Kosten des Verfahrens Die außergerichtliche Mediation wird nach Stunden vergütet. Die Höhe des Stundensatzes bemisst sich nach der Anzahl der beteiligten Personen und der Komplexität der Sache. Nutzen der Mediation Da die hinter einem Streit liegenden Interessen und Bedürfnisse der Parteien berücksichtigt werden, ist eine Lösung möglich, bei der beide Parteien einen Gewinn erzielen. Der Streit wird nachhaltig für beide Seiten befriedet, was nicht nur geringere Kosten bedeutet, sondern im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren den Beteiligten auch Zeit und Nerven spart. |
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